BERNINAPASS.
2.328 METER, GANZJÄHRIG OFFEN.

2.328 m · Graubünden (Engadin / Puschlav) · 37 km Pontresina bis Poschiavo

Kehren der Berninastraße neben der Berninabahn auf der Südseite

Passhöhe

2.328 m

Graubünden

Länge

37 km

Pontresina bis Poschiavo

Öffnung

Ganzjährig

seit 1965 im Winter offen gehalten

Maut

Keine

Vignette nur für Autobahnen

Aus Fahrersicht

Der Berninapass ist die große Panoramastraße zwischen Engadin und Puschlav. Von Pontresina aus gleitest du in weiten, schnellen Bögen am Morteratschgletscher vorbei nach oben, die Nordseite fährt sich eher wie eine breite Hochgebirgsstraße als wie ein klassischer Kurvenpass. Oben erwarten dich der milchig grüne Lago Bianco, der dunkle Lej Nair und die roten Züge der Berninabahn, die direkt neben dir über den Pass klettern. Richtig zur Sache geht es auf der Südseite: Ab Poschiavo windet sich die Straße in Kehren rund 1300 Höhenmeter hinauf, gut ausgebaut und mit griffigem Asphalt. Für Sportwagen ist der Bernina entspannt und großzügig, Motorradfahrer genießen den Rhythmus aus Kehren und langen Geraden. Plane Transitverkehr ein und nutze die frühen Morgenstunden.

Koray, CUMO DRIVERS CLUB

Straßenverlauf

Aus Kartendaten
gezeichnet

Die Linie zeigt die Südrampe von Poschiavo hinauf bis zur Passhöhe am Ospizio Bernina.

Fragen vor der Fahrt

Wann ist der Berninapass geöffnet?

Der Berninapass wird seit 1965 ganzjährig offen gehalten und ist damit einer der wenigen Hochalpenpässe, die du auch im Winter fahren kannst. Zwischen November und April musst du aber mit Schnee, Schneeketten und bei starkem Schneefall mit kurzen Sperrungen rechnen. Für Sportwagen und Motorrad ist die Saison realistisch von Juni bis September, wenn die Straße trocken und schneefrei ist. Den aktuellen Zustand prüfst du am besten beim TCS.

Wie viele Kehren hat der Berninapass?

Eine offizielle Kehrenzahl gibt es nicht, und die Angaben in Motorradportalen schwanken stark. Klar ist die Verteilung: Die Nordseite ab Pontresina ist flach und fließend mit langen Bögen am Morteratschgletscher vorbei. Die engen Kehren liegen auf der Südrampe zwischen Poschiavo und der Passhöhe, wo die Straße rund 1300 Höhenmeter auf knapp 18 Kilometern macht. Genau diesen Abschnitt zeigt die Karte.

Wann ist die beste Zeit für den Berninapass?

Am schönsten ist der Bernina von Mitte Juni bis Ende September. Starte früh, am besten vor 9 Uhr, denn tagsüber ist die Strecke eine wichtige Transitroute mit Lastwagen, Reisebussen und Verkehr Richtung Livigno. Unter der Woche ist es deutlich ruhiger als am Wochenende. Einkehren kannst du im Ospizio Bernina direkt oben am Lago Bianco. Tanken solltest du vorher in Pontresina oder Poschiavo.

Kostet der Berninapass Maut?

Nein, der Berninapass ist komplett mautfrei. Für die Anreise über Schweizer Autobahnen brauchst du allerdings die Jahresvignette für 40 CHF, und die gilt in der Schweiz auch für Motorräder. Wer über Italien kommt, zahlt auf den italienischen Autobahnen die übliche Maut. Kleiner Tipp: Über die Forcola di Livigno erreichst du direkt von der Passstraße das zollfreie Livigno mit günstigem Sprit.

Tipps für den Berninapass mit Sportwagen oder Motorrad?

Fahr die Südrampe bergauf: Ab Poschiavo gibt es die spannendsten Kehren und den größten Höhengewinn. Die Straße ist breit ausgebaut und gut asphaltiert, rechne aber mit Transitverkehr und überholenden Lastwagen. An den Bahnübergängen der Berninabahn gilt volle Aufmerksamkeit. Nach Norden wird es flach und schnell, dafür mit Blick auf den Morteratschgletscher. Im Frühjahr und Herbst liegt oben oft Rollsplitt, und die Temperatur fällt deutlich.

Dieses Motiv als Shirt

Das Motiv Berninapass ist gezeichnet und liegt gerade bei Spreadshirt zur Prüfung. Bis es freigeschaltet ist, findest du im Shop alle anderen Pässe als Straßenverlauf auf T-Shirt, Hoodie und Aufkleber.

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