JAUFENPASS.
2.094 METER, 20 KEHREN.

2.094 m · 20 Kehren · Südtirol · 39 km Sterzing bis St. Leonhard in Passeier

Die Jaufenstraße windet sich über grüne Almwiesen

Passhöhe

2.094 m

Südtirol

Kehren

20

auf beiden Rampen zusammen

Öffnung

Ganzjährig

im Winter mit Nachtsperre

Maut

Keine

SS44, mautfrei

Aus Fahrersicht

Der Jaufenpass verbindet Sterzing im Eisacktal mit St. Leonhard im Passeiertal und steigt dabei auf 2094 Meter. Rund 20 Kehren verteilen sich auf zwei Rampen mit sehr unterschiedlichem Charakter. Von Sterzing aus zieht die SS44 eher flüssig durch Wald und über Almwiesen nach oben. Die Südseite ins Passeiertal ist das eigentliche Highlight: enge Kehren, wechselnde Radien und spürbare Steigungsunterschiede verlangen präzise Linien und gutes Timing beim Bremsen. Im Sportwagen spürst du hier jede Gewichtsverlagerung, auf dem Motorrad reiht sich Schräglage an Schräglage. Oben öffnet sich ein weiter Blick auf die Stubaier und Ötztaler Alpen. Weil der Jaufen die kürzeste Verbindung zwischen Sterzing und Meran ist, triffst du an schönen Tagen auf viel Verkehr. Früh gestartet gehört dir die Straße fast allein.

Koray, CUMO DRIVERS CLUB

Straßenverlauf

Aus Kartendaten
gezeichnet

Die Linie zeigt die Südrampe der SS44 von St. Leonhard in Passeier hinauf zur Passhöhe des Jaufenpasses.

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Jaufenpass Straßenverlauf

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Fragen vor der Fahrt

Wann ist der Jaufenpass geöffnet?

Der Jaufenpass ist grundsätzlich ganzjährig befahrbar. In der Wintersaison gilt allerdings eine Nachtsperre: Von 18 bis 8 Uhr ist die Passhöhe mit Schranken geschlossen, bei starkem Schneefall auch kurzfristig tagsüber. Für Sportwagen und Motorrad ist die beste Zeit in der Regel Juni bis September, wenn die Straße trocken und schneefrei ist. Den aktuellen Zustand zeigt die Webcam am Jaufen.

Wie viele Kehren hat der Jaufenpass?

Zwischen Sterzing und St. Leonhard in Passeier zählst du rund 20 Kehren, je nach Quelle auch 21 bis 23. Sie verteilen sich auf beide Rampen, jeweils etwa zehn pro Seite. Die Südrampe aus dem Passeiertal überwindet gut 1400 Höhenmeter und gilt als technischer, mit engen Radien und wechselnder Steigung. Die Nordrampe von Sterzing ist etwas flüssiger, verlangt aber ebenfalls saubere Linien.

Wann ist die beste Zeit für den Jaufenpass?

Ideal sind Juni bis September. Dann ist die Passhöhe auf 2094 Metern sicher schneefrei und die Almwiesen oben zeigen sich von ihrer besten Seite. An sonnigen Wochenenden ist der Jaufen allerdings sehr beliebt, vor allem in Kombination mit dem Timmelsjoch. Für freie Kehren startest du früh am Morgen oder fährst unter der Woche. Rechne auch im Sommer mit schnellem Wetterumschwung, Nebel und kühlen Temperaturen oben.

Welche Regeln gelten am Jaufenpass?

Maut zahlst du keine. Außerorts gilt in Italien grundsätzlich Tempo 90, am Pass oft weniger laut Beschilderung. Zwischen Gasteig und St. Leonhard sind Sattelschlepper und lange Gespanne verboten. Seit dem 19. Juni 2026 untersagt Südtirol auf Teilstücken der SS44 und generell oberhalb von 1600 Metern Motorsportveranstaltungen, auch ohne Wettbewerb. Private Fahrten sind nicht betroffen, organisierte Gruppenausfahrten solltest du vorab prüfen.

Tipps für den Jaufenpass mit Sportwagen oder Motorrad?

Fahr die Südrampe von St. Leonhard bergauf: So siehst du die engen Kehren besser ein und hast oben den Blick zurück ins Passeiertal. Schattige Kehren bleiben nach Regen lange feucht, und nach dem Winter kann es Frostschäden und Baustellen geben. Plane Pausen an den Gasthöfen entlang der Strecke ein. Mit dem Timmelsjoch oder dem Penser Joch wird der Jaufen zur klassischen Südtiroler Passrunde.

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Die Südrampe der SS44 von St. Leonhard in Passeier hinauf zur Passhöhe des Jaufenpasses als Straßenverlauf, gezeichnet aus Kartendaten. Auf T-Shirt, Hoodie und als Aufkleber. Fahrzeugneutral, Direktdruck, Versand aus der EU.

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Diesen Pass fahren wir auf der Rally Cumo Originale.

Je nach Jahresplanung liegt der Jaufen auf der Route nach Südtirol. Sieben Tage, fünf Fahrtage, rund 1.150 km.

Zur Rally Cumo Originale
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